Was hilft gegen Pickel? Komplette Kampfanleitung von pixil.info

Junge Frau drückt Pickel ausIn diesem Artikel erwarten Dich die besten Infos zum Loswerden von Pickeln – 3 Arten von Pickeln + wie Du sie richtig ausdrücken kannst + mit welchen Tricks Du sie verschwinden lassen kannst.

Probiere sie aus und wende sie immer an, sobald sich ein neuer Pickel anbahnt.

Und lies dir auch unbedingt die Infos zu den Ursachen und Vorbeugemaßnahmen durch (unten) – denn idealerweise wirst Du diese Tipps gar nicht mehr brauchen, weil sie gar nicht mehr entstehen werden!

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Was ist ein Pickel überhaupt? Die 3 Arten von Pickeln.

Wenn sich Deine Haut an den Talgdrüsen entzündet, dann entsteht dadurch in den meisten Fällen ein Pickel. Dieser hat meist eine runde Form und ist in den meisten Fällen mit einer gewissen Menge an Eiter gefüllt. Die Mittel des Pickels sieht weiß aus (durch das Eiter) und kann an den Rändern eine rote Verfärbung haben (durch die Entzündung). Pickel können durch unterschiedliche Gründe entstehen und teilweise auch recht unterschiedlich Aussehen. Manche Menschen empfinden Pickel als schmerzhaft.

Stresspickel

Auf der Haut befindet sich normalerweise eine antibakterielle Schutzschicht. Diese verhindert normalerweise die Entstehung von Entzündungen. Doch wenn wir gestresst sind, dann hat dies leider nicht nur eine negative Auswirkung auf unsere Laune, sondern auch auf unseren Körper. Durch Stress wird die antibakterielle Schutzschicht beeinflusst und oft kommt der Körper durch die Stresshormone nicht dazu, sich auch auf diese Schutzschicht zu konzentrieren. Die antibakterielle Schutzschicht lässt also nach und Entzündungen der Talgdrüsen sind wahrscheinlicher. Die Pickel die dadurch entstehen werden deswegen auch Stresspickel genannt.

Weiße Pickel

Die „weißen“ Pickel (oft auch leicht gelblich) sind die häufigste Form der Pickel. Diese Pickel sind dann sichtbar, wenn der Druck innerhalb eine Pore, die mit Talg, Eiter und Hautzellen verstopft ist, zu groß wird. Dadurch werden die Pickel an die Hautoberfläche gedrückt.

Dunkle Pickel

Dunkle Pickel sind nicht „dreckig“, wie viele Menschen annehmen. Es handelt sich hierbei um Pickel, die durch die haut-eigenen Farbstoffe dunkler gefärbt wurden. Entzündet sind diese dunklen Pickel meist nicht. Zudem sind sie oft auch weniger prall und flacher als die weißen Pickel.

Pickel unter der Haut (unsichtbare Pickel)

Pickel, die nicht an die Hautoberfläche gedrückt werden, können sehr schmerzhaft sein, und sind problematisch, wenn es um deren Entfernung geht. Sie werden manchmal auch als „blinde“ Pickel bezeichnet, da man sie zwar fühlen, aber nicht sehen kann. Oft ist für deren Entfernung die Hilfe eines Hautarztes notwendig.

Drei häufige Ursachen für Pickel

Es gibt verschiedene Faktoren, die bei der Entstehung von Pickeln eine Rolle spielen, aber die folgenden sind meist die Hauptursachen:

  • Hormone: Viele Jugendliche leiden unter Pickeln, da sich während und nach der Pubertät der Hormonhaushalt verändert.
  • Ernährung: Viele möchten es nicht gerne hören, aber unsere Ernährung spielt einen entscheidenden Faktor, wenn es um die Entstehung von Pickeln geht.
  • Stress: Wie oben bereits erwähnt wird durch Stress die Aufrechterhaltung der antibakteriellen Schutzschicht der Haut für den Körper schwerer. Dadurch entstehen Pickel einfacher.

Was kann man gegen Pickel tun?

Mikrodermabrasion

Mikrodermabrasion ist ein Verfahren, für das man ein spezielles Gerät benötigt, wenn man es daheim anwenden möchte. Die Mikrodermabrasion ist sozusagen eine sanftere Methode der Dermabrasion, d.h. der Hautabschleifung. Das mag sich ein wenig schmerzhaft anhören, ist es aber nicht. Im Grunde genommen kann man die Mikrodermabrasion als eine raue Massage der Gesichtshaut beschreiben.

Durch die Mikrodermabrasion werden Akne-Narben nach und nach abgeschleift und abgestorbene Haut wird entfernt. Ein Hautarzt kann in schweren Fällen auch eine normale Dermabrasion vornehmen, allerdings ist dies schmerzhaft, muss unter lokaler Betäubung vorgenommen werden, und man sollte danach für einige Monate lange der Sonne aus dem Weg gehen.

Für die Mikrodermabrasion gibt es im Handel verschiedene Geräte, die sich für die Anwendung daheim eignen.

Wie man einen Pickel korrekt ausdrückt

Der häufigste Rat, den man hört, wenn es um Pickel geht, ist, dass man diese nicht ausdrücken sollte. Für manche Pickel (vor allem Pickel, die tief unter der Haut liegen) ist das auch ein guter Rat. Falls man jedoch weiß, wie und wann man Pickel richtig ausdrückt, dann kann man dadurch durchaus auch sehr gute Ergebnisse erzielen.

  • Der richtige Zeitpunkt: Es ist wichtig, dass Du den richtigen Zeitpunkt kennst, denn wenn Du einen Pickel zu früh ausdrücken willst, dann wirst Du damit nur erreichen, dass der Pickel sich schlimmer entzündet und sich die Entzündung sogar ausbreiten kann. Dadurch dauert die Heilung dann noch viel länger.
    Manchmal führt dies auch zu bleibenden Narben. Was ist also der richtige Zeitpunkt? Auf jeden Fall nicht, wenn Du den Pickel zum ersten Mal bemerkst, denn zu diesem Zeitpunkt formt sich der Pickel immer noch unter der Haut. Falls die Haut um den Pickel ziemlich gerötet ist, der Pickel „glänzt“ und es so aussieht, als würde sich die Haut über dem Pickel spannen, dann drücke den Pickel noch nicht aus! Der richtige Zeitpunkt ist zwischen 12-24 Stunden nach dem ersten Auftreten, wenn der Pickel sich weiter aus der Haut gedrückt hat und sozusagen einen kleinen „Hügel“ bildet. Die Rötung sollte zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr allzu schlimm sein.
  • Die richtige Methode: Als Vorbereitung solltest Du einen Wattebausch für eine Minute in wirklich heißes Wasser legen. Drücke diesen Wattebausch dann eine Weile auf die Spitze Deines Pickels. Dies hilft dabei die Verstopfung der Pore noch näher an die Oberfläche der Haut zu bringen.Mit einer Nadel: Profis verwenden oft auch eine sterile Nadel, um den Pickel zu öffnen, allerdings solltest Du hierbei sehr vorsichtig vorgehen und sicher stellen, dass Du auch wirklich nur die oberste Hautschicht durchstichst. Sterilisiere die sehr dünne Nadel vor der Anwendung (unter kochendem Wasser oder mit Feuer). Lass die Nadel abkühlen und lege sie dann flach gegen Deine Haut. Steche dann sanft in die aller-oberste Schicht des Pickels. Falls Du es richtig machst und der Zeitpunkt richtig ist, dann sollte nach dem Entfernen der Nadel und mit ein wenig sanftem Druck der Eiter aus dem Pickel fließen.Ohne Nadel: Wickle ein Taschentuch um jeden Zeigefinger. Platziere Deine Zeigefinger gegenüber liegend ein wenig vom Pickel entfernt. Der Druck sollte von den Seiten des Pickels kommen – nicht von dessen Spitze. Drücke Deine Finger für eine Sekunde sanft und in einer leicht nach oben rollenden Bewegung gegeneinander. Dadurch sollte sich der Eiter im Pickel lösen. Wiederhole diesen Vorgang ein paar Male. Wichtig ist, dass der Druck von unten und von der Seite des Pickels kommt, denn Du willst den Eiter ja raus aus der Hut haben und ihn nicht tiefer hinein drücken. Drücke so lange bis kein Eiter mehr raus kommt. Höre auf jeden Fall auf, wenn Blut aus dem Pickel kommt, denn wenn Du dann weiter drücken würdest, dann können blaue Flecken und möglicherweise Narben entstehen.
  • Nachsorge: Die Nachsorge ist genauso wichtig wie der richtige Zeitpunkt und die richtige Methode, denn Du willst bestimmt, dass der Pickel ohne Narbe heilt. Halte einen kalten Wattebausch ein paar Minuten gegen die Stelle, damit jegliche Schwellung und Blutung gestoppt wird. Du kannst danach auch ein wenig Gesichtswasser, das als Adstringent wirkt, auftragen. Und dann lässt Du den Pickel für ein paar Stunden in Ruhe, danach kannst Du ein wenig Vaseline auftragen, um den Heilvorgang zu unterstützen.

Wie man die Rötung um Pickel herum reduziert

Du weißt nun also, dass es beim Ausdrücken auf den richtigen Zeitpunkt ankommt. Du kannst aber auf jeden Fall davor schon etwas tun, damit die Haut um den Pickel nicht ganz so rot ist und sich die Entzündung ein wenig reduziert. Mit den folgenden drei Tipps kannst Du dies erreichen. Danach musst Du einfach nur ein wenig Abdeckstift verwenden, und Du wirst Dich viel besser fühlen, wenn es um Dein Aussehen geht!

  • Eis: Diese Methode nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Sie ist also nicht gerade ideal, wenn Du schnell aus dem Haus musst, aber sehr wirksam. Sie kann zudem auch sehr helfen, wenn Du einen Pickel unter der Haut hast. Du wickelst erst einmal ein wenig Eis in ein Papiertuch (Küchentuch oder Taschentuch geht gut). Dieses eingewickelte Eis drückst Du dann für 20 Minuten gegen den Pickel. Dann nimmst Du es für 20 Minuten weg und wiederholst den Vorgang (mit frischem Eis). Wenn Du dies mehrmals am Tag durchführen kannst, dann erzielst Du damit die besten Ergebnisse, und manche Pickel verschwinden dadurch sogar.
  • Augentropfen: Augentropfen sind eine gute temporäre Lösung gegen die Rötung um den Pickel herum, da Augentropfen so zusammen gesetzt sind, dass sie sofort wirken. Du musst hierfür einfach nur ein paar Tropfen auf einen Wattebausch geben und damit dann die Rötung um den Pickel abtupfen. Augentropfen haben nur einen Effekt auf die Rötung, aber heilen die Entzündung nicht.
  • Gurken: Gurken sind nicht nur als Gesichtsmaske geeignet. Wenn Du eine kühle Gurkenscheibe für eine Weile auf Deinen Pickel legst, dann wird sich die Rötung dadurch vermindern. Eine Gurke direkt aus dem Kühlschrank ist am Besten, da die Kühle auch sehr hilfreich ist. Du kannst eine Gurke allerdings auch zerhäckseln und die Masse auf den Pickel auftragen und gut einwirken lassen.

Das Ultra-Hausmittel für eine Übernacht-Lösung gegen Pickel

Für dieses Hausmittel musst Du eventuell nicht einmal aus dem Haus gehen, denn die meisten Haushalte haben diese „Wundermittel“ bereits im Schrank stehen: Zitronensaft und Backpulver! Falls Du diese nicht daheim hast, dann sind diese Mittel im Supermarkt billig genug zu kaufen – und sind auf jeden Fall billiger als die teuren Salben und Mittelchen, die Du in der Schönheitsabteilung kaufen kannst.

Dieses Hausmittel wird Deine Pickel nicht vollkommen verschwinden lassen, aber es wird deren Lebenszeit ziemlich verkürzen, da die Pickel dadurch ausgetrocknet werden. Schwellungen und Rötungen werden zudem durch dieses Hausmittel auch reduziert. Wie geht das also? Ganz einfach:

  • Streue ca. ¼ Teelöffel Backpulver in Deine Handfläche.
  • Drücke genug Zitronensaft auf das Backpulver, damit eine dicke Paste entsteht. Die Mischung wird für einen kurzen Moment zischeln und blubbern, aber das hört auch schnell wieder auf.
  • Schmiere die Mischung auf Deinen Pickel. Das kann eventuell ein wenig stechen.
  • Der Pickel sollte gut bedeckt sein, aber achte darauf, dass Du nicht zu viel der Umgebung um den Pickel herum bedeckst.
  • Die Mischung muss mindestens 30 Minuten lang auf Deinem Gesicht bleiben und wird nach ein paar Sekunden austrocknen und dann aussehen wie eine weiße Maske. Wenn möglich, dann ist es natürlich ideal, wenn Du damit schlafen gehen kannst, denn je länger die Mischung Zeit zum wirken hat, umso besser ist es.
  • Falls Du jedoch denkst, dass Deine Haut zu sehr austrocknet, oder das Tragen der Mischung unangenehm wird, dann wasche die Mischung mit kühlem Wasser ab.

BONUS: 10 Schnell-Tipps gegen Pickel

Hier sind einige Tipps und Tricks, die Du in Deine tägliche Routine einbauen solltest, wenn Du Deine Pickel auf Dauer in den Griff bekommen möchtest. Es handelt sich hierbei nicht um langwierige Routinen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern um kleine Dinge, die auf Dauer zu einem tollen Resultat führen, wenn Du sie mit den Behandlungsmöglichkeiten gegen Pickel kombinierst.

  1. Achte beim Auftragen von Make-up darauf, dass Du es nicht in Deine Poren drückst! Sei sanft beim Auftragen – es soll AUF Deine Haut, nicht IN Deine Poren.
  2. Teile Dein Make-up nicht mit anderen Menschen, denn dadurch können sich Keime auf Deine Haut übertragen.
  3. Dein Haarspray ist für Deine Haare. Sprühe es also nicht wild herum, denn es hat auf Deinem Gesicht nichts zu suchen, da es die Poren verstopfen kann.
  4. Reinige alles, was mit Deinem Gesicht in Kontakt kommt (Sonnenbrille, Kosmetikspiegel, Dein Handy, Make-Up Utensilien usw.). Dadurch reduzierst Du die Chancen mit zu vielen Keimen und Bakterien in Kontakt zu kommen.
  5. Reinige Deine Hände bevor Du mit ihnen Dein Gesicht berührst.
  6. Nimm nicht zu viel Zucker zu Dir. Versuche z.B. Honig als Alternative.
  7. Entferne Schweiß mit einem sauberen Taschentuch und nicht mit Deinen Händen.
  8. Verwende Schönheitsprodukte, die so natürlich wie möglich sind, d.h. ohne künstliche Inhaltsstoffe und achte auch darauf, dass keine Öle enthalten sind.
  9. Entferne Dein Make-Up bevor Du schlafen gehst!
  10. Vergewissere, ob es sich bei Dir nicht doch um Akne handelt, in diesem Falle Lies unseren wichtigsten Artikel über die richtige Aknebehandlung. Dort bekommst Du eine detaillierte Übersicht über alle klassischen, natürlichen, chemischen und andere Behandlungen mit ihren Vor- und Nachteilen.

 

Weitere Links:

Mittel gegen Akne
Tabletten gegen Akne?

http://de.wikipedia.org/wiki/Pustel