5 Ursachen und 6 Tipps gegen Akne bei Erwachsenen

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AKNE TARDA: Du bist in deinen späten 20ern, 30ern oder älter und hast Akne und fragst dich, wie das sein kann?

Du bist nicht allein – laut T-online ist jede 4-te Frau betroffen*. Bei Männern sieht es oft nicht besser aus: laut Dr. Jansen klagen in den letzten Jahren zunehmend immer mehr erwachsene Männer und Frauen über Akne mit 30+, obwohl es früher nur Jugendliche gewesen seien.**

Spätakne, oder auch Akne Tarda genannt, kommt sehr oft vor und hat überraschenderweise fast dieselben Ursachen wie reguläre Akne. Es gibt aber einige deutliche Unterschiede.

In diesem Artikel erfährst du die 5 wichtigsten Gründe für Erwachsenen-Akne und 5 ungewöhnliche Tipps, wie du sie reduzieren kannst.

5 Ursachen für Spätakne

1. Hormone, Hormone: Wechseljahre, erhöhter Stress

Der Hormonhaushalt kann auch bei dir als Erwachsener aus dem Gleichgewicht geraten, ganz besonders bei Frauen, z.B. während des monatlichen Zyklus, einer Schwangerschaft, der Einnahme der Antibabypille, in den Wechseljahren.  Aber der größte Übeltäter schein Stress zu sein.

Spätakne verursacht durch Stress?

Als Erwachsener muss man häufig zusätzlichen Pflichten nachgehen, weil man z.B. Familie hat. Das erhöht den Stress. Stress bedeutet aber immer mehr Cortisol – ein Stresshormon, welches die Talgproduktion deiner Haut anregt und zur Verstopfung der Poren und Akne führen kann – bei Erwachsenen und Jugendlichen gleichermaßen.

Dr. Bernd Kessler, ein Hautarzt, der seit mehr als 24 Jahren erwachsene Frauen mit Hautproblemen behandelt, auf die Frage ‚Liegt es wörtlich am Stress?: „Beim Stress werden bestimmte Stresshormone freigesetzt, die Haut wird weniger durchblutet, das Immunsystem wird herabgesetzt, es können sich bestimmte Krankheitsfördernde Bakterien durchsetzen. Und dann kann es zu Unreinheiten der Gesichtshaut kommen“

2. Arbeiten im Büro

Du sitzt täglich 8 Stunden im Büro und kommst auch in der Mittagspause nicht raus? Vitamin D ist eine wichtige Zutat im Kampf gegen Akne und wird dir durch das Sonnenlicht beschert. Wenn du ganztags nur künstliches Licht aus Schreibtischlampen und Neonbeleuchtung auf die Haut bekommst, kann das Vitamin der Jugend nicht erzeugt werden, was sich negativ auf die Gesundheit der Haut auswirkt.

Außerdem können Klimaanlage und Heizung deine Haut austrocknen und irritieren.

Auch das Abstützen deines Gesichts auf den Händen lädt Bakterien förmlich dazu ein, von deinen Händen auf deine Gesichtshaut überzusiedeln und dort ihr Unwesen zu treiben.

3. Druck und Schweißansammlung durch Arbeitskleidung

Gibt es in deinem Alltag einige Tätigkeiten, die Erwachsenen Akne fördern? Druck oder Reibung an immer wieder den selben Stellen, kann die Haut irritieren und Akne hervorrufen. Zum Beispiel das tägliche Tragen eines Rucksacks oder eines Helms, oder das Spielen eines Instruments, welches auf eine bestimmte Stelle des Gesichts gedrückt wird (siehe Trompete, Geige, Querflöte, usw.). Genauso ensteht immer wieder an den selben Schweiß, welcher ein beliebter Nährboden für Bakterien ist.

4. Spätakne-fördernde Kosmetikprodukte

Wenn du z.B. im Verkauf oder der direkten Kundenberatung tätig bist, wo ein gepflegtes, makelloses Aussehen das A und O ist, kannst du auf Make-up und Hautpflegeprodukte schlecht verzichten. Make-up Produkte können jedoch neben Alkohol und Silikon, die deine Haut irritieren und Poren verstopfen, weitere komedogene (aknefördernde) Stoffe enthalten:

  • Lanolin
  • Paraffin
  • Kakaobutter
  • Isohexadecane
  • Kokosnuss-, Oliven- oder Erdnussöl

Diese und weitere sind in verschiedenen Kosmetika und sogar, ob du es glaubst oder nicht, in Anti-Akne Produkten zu finden und lassen Mitesser und Pickel gerne sprießen.

5. Die Einnahme von Medikamenten

Viele Erwachsene nehmen regelmäßig Medikamente ein. Je älter man wird, desto wahrscheinlicher die Einnahme. Und bei manchen Medikamenten ist Akne eine unerwünschte Nebenwirkung, wie beispielsweise Antidepressiva, Medikamente gegen Epilepsie und bestimmte Steroide, wie Prednison. Besonders bei Bodybuildern, die Anabolika einnehmen, entsteht oft Akne. Tipp: bei Akne mit 40 die ggf. einnehmenden Medikamente nochmals kritisch hinterfragen.

5 Tipps, um Spätakne zu reduzieren

Leider ist es zwar so, dass man viele Ursachen von Akne bei Erwachsenen kaum vermeiden kann, da sie oft mit dem Berufsleben und Alltag zu tun haben. Was kann man aber tun?

Erstens ist es wichtig zu verstehen, dass bei Spätakne auch all das gilt, was bei normaler Akne gilt. Die Grundursachen für Akne sind in den meisten Fällen dieselben. Arbeite dran. In meinem Ebook gibt es viele Tipps, die du auch bei Erwachsenenakne anwenden kannst, um das Hautbild zu verbessern.

Zweitens gebe ich dir jetzt 5 zusätzliche Tipps, wie du vorgehen kannst, um deine Spätakne zu reduzieren:

1. Deine Ernährung!
Wenn du als Erwachsener / Erwachsene immer noch an Akne leidest, dann wäre deine Ernährung das erste, was man sich näher anschauen sollte bei dir. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber immer wenn ich mir „erlaube“ übermäßig Fast-Food und Süßes zu essen, bekomme ich meine „Erwachsenenakne“ an den Oberarmen, Rücken, am Hals und Gesicht.

Und dieser Grund für Akne ist nicht auf einmal verschwunden, nur weil man Ende 20 oder in den 30-gern oder älter ist. Also: nimm deine Ernährung mal unter die Lupe, lies zur Not noch mal mein kostenloses Ebook durch, passe alles an und deine Späkne wird zurückgehen.

2. Job- und Alltagsaccessoires reinigen
Arbeitskleidung und -utensilien, besonders die, mit denen dein Gesicht in Berührung kommt, regelmäßig wechseln oder reinigen, wie Mützen, Schals, Brillen, Helme, Musikinstrumente und Ähnliches. Schminkutensilien inklusive.

3. Kosmetikprodukte richtig wählen
Vermeide Schminke und Cremes, die Silikone und komedogenen Stoffe enthalten und generell nicht für deinen Hauttyp geeignet sind. Beim Kauf immer die Inhaltsstoffe durchlesen, denn z.B. Produkte, die Alkohol enthalten, sind eher für fettige Haut geeignet (Alkohol trocknet das überschüssige Öl aus). Wenn du aber eher zu trockener Haut tendierst, ist Alkohol da weniger gut und irritiert deine Haut.

4. Nicht rumdrücken
Besonders wenn man am Bürotisch sitzt und nachdenklich oder gestresst ist, knibbelt und drückt man gerne im Gesicht rum. Doch das macht deine Spätakne nur noch schlimmer, bringt zusätzlich Bakterien auf deine Gesichtshaut und fördert die Bildung von Narben. Leg dir lieber einen Antistress-Ball zu, den du schön rumquetschen kannst und deine Finger von deinem Gesicht fern hält. Auch die Mitesser sollte man am besten „in Ruhe lassen“ und stattdessen lieber regelmäßig den Kosmetiker seine Arbeit machen lassen.

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5. Gründliche, aber sanfte Reinigung
Eine ph-neutrale Waschlotion verwenden und die Haut täglich von Talg und Umwelteinflüssen befreien. Keine herkömmlichen Gesichtswaschseifen benutzen, da diese zu grob sein können und die Entzündungen verschlimmern können. Regelmäßige Gesichtsmasken und Peelings gegen Pickel können auch hilfreich sein.

6. Last but not least: Der Hautarzt
Besonders wenn du an schwerer Akne leidest, ist eine professionelle Untersuchung ratsam, denn dein Arzt kann am besten entscheiden, welche Vorgehensweisen speziell für dich und dein Hautbild wirksam sind.

Wenn du dich noch weiter informieren willst, habe ich unten ein Paar tiefer gehende Infos für dich bereitgestellt:

Ein Zusammenspiel von Ursachen

Spätakne ist keine Seltenheit: laut einer in Großbritannien veröffentlichte Studie, haben 54% der Frauen und 40% der Männer Akne mit 25+ Jahren.

Oft hat Spätakne unter anderem die selben Ursachen wie Akne bei Jugendlichen, wie beispielsweise die falsche Ernährung (zu viel Zucker, Kohlenhydrate und Milchprodukte), Stress, Schlafmangel und ein schwankender Hormonhaushalt (Zyklus, Schwangerschaft, usw.). Besonders Frauen haben mit Letzteren zu kämpfen, weshalb Akne im Erwachsenenalter bei ihnen öfters auftritt als bei Männern.

Dazu kommen dann bestimmte Verhaltensmuster im Berufsleben, die die Haut stressen und übermäßig Talg produzieren lässt, wie das Verwenden von unreinen Arbeitsutensilien, die falsche Schminke oder ein Arbeitsumfeld mit zu trockener oder zu feuchter Luft.

Versuche einfach, deinen Tagesablauf und deine alltäglichen Gewohnheiten unter die Lupe zu nehmen:

Ist dein Job besonders schweißtreibend (Schweißansammlungen sind der ideale Nährboden für Akne-Bakterien) oder stressig?

Schläfst du genug (Erwachsene brauchen um die 7-8 Stunden Schlaf)?

Isst du nicht vielleicht zu viel Brot, Pasta und Süßes? Hier ist ein Interessantes Video dazu:

Hast du schon mal die Inhaltsstoffe deiner Kosmetikprodukte kontrolliert?

Beim Beantworten dieser simplen Fragen kannst du dir sicherlich ein gutes Bild machen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Zusätzlich ist es ratsam, einen Termin beim Hausarzt zu machen, der ein professionelles Auge auf deine Akne werfen und dich dann beraten kann, ob und welche Pflegecremes oder gar Arznei gegen Akne Tarda, speziell für dich und deinen Hauttypen, in Frage kommt.

Referenzen:

* T-Online über Spätakne, Link

** Video mit Dr. Jansen „Warum lohnt es sich über Erwachsenen Akne zu sprechen?“

 

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